Der 1936 in New York geborene Dichter John Giorno trat zur Finissage der Ausstellung „Sounds. Radio – Kunst – Neue Musik“ live in einem Setting des Künstlers Ugo Rondinone auf. Vor einer Fotoarbeit Rondinones brachte Giorno acht Gedichte zum Vortrag, die im Laufe seiner schillernden Karriere entstanden sind, welche ihn schon in den 1950er-Jahren mit Künstlern wie Andy Warhol, Allen Ginsberg, William S. Burroughs, Robert Rauschenberg oder Jasper Johns zusammenbrachte.
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Die Ausstellung „Sounds. Radio – Kunst – Neue Musik“ machte Radio als künstlerisches Medium räumlich erlebbar. Fünf Radioarbeiten, die im Rahmen des Radiokunstprojekts „rádio d-cz“ von Zipp entstanden, bildeten den Ausgangspunkt der Ausstellung. Diese Arbeiten repräsentieren in fünf Stationen im Raum das Spektrum der Radiokunst: Feature, Sound Art, Doku-Fiktion, Intervention/Performance und literarisches Hörspiel.
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Nach den erfolgreichen Premieren der „Breathless“-Filme bei DOK Leipzig und dem Internationalen Dokumentarfilmfestival in Jihlava 2009 kamen vier der Dokumentar-Kurzfilme unter dem Titel „Breathless – Dominance of the Moment“ nun ins Kino.
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Eine literarische Leseperformance von und mit Jaroslav Rudiš und Martin Becker.
Veranstalter: Kunstverein Leipzig
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Unter dem Motto „TRANSIT 89. Horizonte und Grenzen“ widmete sich der Themenabend dem Umbruch von 1989/90 als Schnittpunkt kultureller Entwicklungen von der 68er-Revolte bis zur Gegenwart: Wie wichtig sind die Erfahrungen von Revolte und Umbruch heute noch als Bezugspunkt für intellektuelle Reflexionen und künstlerische Positionen jenseits aktuellen Erinnerungstaumels? Theaterproduktionen aus der Slowakei, Tschechien und Deutschland befragten den Transit von der politischen Eiszeit zur „offenen Gesellschaft“.
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Im Rahmen des Projekts „68/89 – Kunst.Zeit.Geschichte“ nahmen unter dem Motto „Svoboda! Svoboda?“ fünf Theaterproduktionen im Jahr 2009 den Umbruch und die Folgen von 1989 in den Blick. Die Inszenierungen kamen als thematischer Abend in allen beteiligten Theaterhäusern in Tschechien, der Slowakei und Deutschland zur Aufführung.
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Gespräche über das Phänomen der südmährischen Stadt Zlín mit Regina Bittner, Ladislava Horňáková, Katrin Klingan, Winfried Nerdinger und Vladimír Šlapeta anlässlich der Ausstellung „Zlín – Modellstadt der Moderne“ in der Pinakothek der Moderne (18.11.2009–21.02.2010)
Vernissage der Ausstellung „Eine Garage zum Verkaufen“ des Fotografen Libor Stavjaník im Tschechischen Zentrum München (19.11.2009- 14.01.2010)
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Anhand von Modellen, Plänen, Objekten, Fotografien und Filmen wurden die architektonische Entwicklung, die Verflechtung von kulturellem und sozialem Leben in Zlín sowie die weltweite Verbreitung der Ideen Tomáš Baťas vorgestellt und kritisch reflektiert. Vorträge und ein Filmabend begleiteten die Ausstellung.
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In einer zweiwöchigen Ausstellung mit begleitenden Lectures und Hörspielvorführungen thematisierte die Galerie tranzitdisplay Geschichte und Aktualität der Radiokunst in Tschechien und Deutschland.
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Peter Cusack und Miloš Vojtěchovský stellten Mr. Heerlein, den 1853 geborenen und 1917 gestorbenen Erbauer weiter Teile des Prager Kanalisationssystems, in den Mittelpunkt ihrer multimedialen Performance. Die Aufführung der Klangkomposition in der alten Kläranlage von Prag wurde gleichzeitig live im Radio ausgestrahlt.
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Im Rahmen der ARD Hörspieltage 2009 wurde das Hörstück „Favourite Sounds of Prague“ des Musikers Peter Cusack und des Medienkünstlers Miloš Vojtěchovský im Klangdom des ZKM in Karlsruhe präsentiert.
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Im Rahmen des Projekts „Breathless“ entstanden fünf deutsch-tschechische Dokumentarfilme von Jan Gogola, Rainer Komers, Anca Miruna Lazarescu, Jan Peters und Marie-Catherine Theiler sowie Karel Žalud.
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Mit „Vùng biên giới – Ein Theaterprojekt mit Experten aus Dresden und Prag“ entwickelten Helgard Haug und Daniel Wetzel (Rimini Protokoll) einen Theaterabend, der für Theaterbesucher in Prag und Dresden gleichermaßen Relevanz hat, da er beiden Seiten eine dritte Perspektive auf das eigene Land und die Nachbarn ermöglicht.
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Von Juni bis November 2009 wurden die im Rahmen von „rádio d-cz“ entstandenen Stücke von den produzierenden Sendern Deutschlandradio Kultur, SWR, WDR, Český rozhlas und ORF ausgestrahlt.
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Von 19. bis 23. Mai 2009 veranstalteten Zipp – deutsch-tschechische Kulturprojekte ein internationales Symposium in Zlín und Prag. „Utopie der Moderne: Zlín“ beleuchtete vier Aspekte des Experiments Zlín: „Das Phänomen Baťa und die Moderne“, „Sozialutopien / Stadtutopien“, „Moderne und Urbanität – Ein Widerspruch?“, „Marketing einer Sozialutopie“, die in Vorträgen und thematischen Stadtspaziergängen vorgestellt wurden.
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Die dritte Inszenierung, die im Rahmen des Zipp-Projekts „68/89 – Kunst.Zeit.Geschichte.“ entstand und uraufgeführt wurde, setzt sich mit einer der widersprüchlichsten Künstlerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts auseinander: Nico, die am 16. Oktober 1938 unter dem bürgerlichen Namen Christa Päffgen geboren wurde und nicht nur als Fotomodell und Andy Warhols Muse, sondern auch als Sängerin von Velvet Underground und Gothic Queen berühmt geworden ist.
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Von 17. bis 21.11.2008 fand im slowakischen Žilina das Festival „19X8“ statt, das mit Filmvorführungen, Diskussionen, Ausstellungen und Theater das Jahr 1968 und seine Folgen sowohl im öffentlichen als auch im privaten Leben reflektierte und die Frage nach dem Umgang mit Erinnerung aufwarf.
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Als vierte Themenveranstaltung des Projekts „68/89 – Kunst.Zeit.Geschichte.“ fand im tschechischen Brno dieses zehntägige Festival statt. Kunsthappenings, Diskussionen und Konzerte, szenische Lesungen und vieles mehr stellten die Ereignisfelder 68 und 89 von deutschem und tschechischem Standpunkt aus dar. Im Foyer des Theaters wurde unter dem Namen „Velvet Press“ eine Redaktion eingerichtet, die sich mit publizistischen, literarischen und künstlerischen Mitteln mit den Fluchtlinien zwischen 1968, 1989 und der Gegenwart befasste.
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Der Themenabend PERFORMING 68/89 auf Kampnagel widmete sich der Musik der Aufbruchszeit um 1968 und den musikalischen Entwicklungen der letzten 40 Jahre in Deutschland und Tschechien. Neben musikalischen Beiträgen und einem Diskursprogramm kamen zwei Theaterstücke des Projekts „68/89 – Kunst.Zeit.Geschichte“ zur Aufführung.
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Für „Alles wird anders“ hat der Autor und Filmemacher Thorsten Trimpop acht Monate Biografien von Menschen, deren gemeinsamer Ausgangspunkt das Jahr 1968 ist, recherchiert. Aus persönlichen Fragmenten ist eine theatral-filmische Montage entstanden, in deren Mittelpunkt vier Menschen mit unterschiedlichen Freiheitsutopien stehen.
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Um Kafkas Rolle in der Zeit des geistigen, kulturellen und politischen Aufbruchs zu beleuchten, trafen sich internationale Wissenschaftler am 24. und 25. Oktober 2008 zu einer Tagung mit dem Titel „Kafka und die Macht“ am Ort des historischen Geschehens der folgenreichen Kafka-Konferenz auf Schloss Liblice bei Prag im Jahr 1963.
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Für die Librettisten Martin Becker und Jaroslav Rudiš und den Regisseur Jiří Havelka ist „Exit 89“ ein Theaterstück über die Erinnerung: sechs Menschen, sechs Geschichten zwischen 1968 und 2008 am 89. Kilometer der Autobahn D1 zwischen Prag und Brno.
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Das Divadlo (Theater) Archa in Prag richtete einen Themenabend aus, der Ereignissen gewidmet war, die bis heute wahrnehmbare, tief greifende Veränderungen mit sich gebracht haben. Der interdisziplinäre Abend konzentrierte sich auf das Jahr 1968 als Symbol.
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Die Konferenz widmete sich aus einer gesellschafts- und kulturgeschichtlichen Perspektive der sozialen und kulturellen Dynamik in der Tschechoslowakei während des Prager Frühlings, die durch die Liberalisierung und den Reformprozess ausgelöst wurde. Untersucht wurden auch Beziehungen, Transfers und wechselseitige Wahrnehmungen zwischen Ost und West.
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Die grenzüberschreitende Pop- und Protestkultur, vom Prager Frühling und den Studentenprotesten 1968 bis zur „Samtenen Revolution“ von 1989, war Thema einer langen Nacht in der Akademie der Künste mit dem Titel CROSSING 68/89. Bespielt wurde das gesamte Haus am Pariser Platz mit Musik, Performances, Filmen und Gesprächen bis in die Nacht.
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